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Meine spirituelle Reise: Aktueller Stand und Rückblick 2/2

Wie schön, dass du wieder da bist für den zweiten Teil meiner spirituellen Reise! Wobei ich noch erwähnen möchte, dass ich generell mein ganzes Leben als spirituelle Reise betrachte. Manchmal etwas mehr in der Bewusstheit, manchmal etwas weniger. Wie das Leben eben so ist.


Zurück vom Benediktushof verbrachte ich den Rest der Woche zuhause in Heidelberg, bevor es am Montagabend für drei Tage ins wunderschöne Wien ging. Dort habe ich drei Jahre verbracht, bevor ich nach Japan ausgewandert bin. Der Drang Wien zu besuchen kam relativ kurzfristig, ich habe einfach mal nach Reisemöglichkeiten geschaut und dann ohne groß darüber nachzudenken einen Übernacht-Bus und Airbnb gebucht. Wieder das Zeichen, dass meine Intuition am Steuer saß und Zweifel gar keine Möglichkeit hatten aufzukommen, ich liebe es!

Wien, Karlskirche

Natürlich kenne ich noch Leute in Wien, obwohl ich seit Jahren keinen Kontakt mehr mit ihnen habe. Es wäre die Gelegenheit gewesen mich zu melden und Verabredungen zu treffen. Danach war mir allerdings überhaupt nicht. Meine Zeit in Wien liegt nunmehr zehn Jahre (!!!) zurück. Das ist eine verdammt lange Zeit. Heute bin ich ein komplett anderer Mensch.


Außerdem finde ich, dass man sich nicht zwangsläufig mit Menschen treffen muss, die man früher gekannt hat, nur, weil man zufällig wieder in derselben Stadt ist. Ich habe mich verändert und auch an meinen ehemaligen Wegbegleitern werden die vergangenen Jahre nicht spurlos vorüber gezogen sein. Die Kontakte sind eingeschlafen und das hat seine Gründe.


Es zog mich nach Wien, weil diese Stadt so sagenhaft schön ist. Wien ist Kaiserstadt und das sieht man wirklich überall! Den Wienern könnte ich außerdem den ganzen Tag lang zuhören, ich liebe diesen Akzent!! Ich habe auch das Gefühl, dass ich zum aktuellen Zeitpunkt gar nicht sagen kann, welchen Grund mein Kurzbesuch dort hatte. Wie Steve Jobs so schön sagte, die Punkte können wir nur rückblickend verbinden. Und wann der Zeitpunkt da ist, lässt sich nicht voraus sagen.

Punkte, die ich bereits in Wien verbinden konnte, gab es dennoch. Als ich im Burggarten saß, schon damals einer meiner Lieblingsorte in der Stadt, hatte ich GoogleMaps offen, um mir anzuschauen, wo ich früher so alles unterwegs war, gearbeitet und gelebt habe.

Meine Arbeitsstelle war in der Siebensterngasse, wobei ich diesmal sofort an die Sieben Schwestern denken musste, beziehungsweise die Plejaden (Thema: Starseeds, vielleicht gehe ich da ein andermal näher drauf ein). Die U-Bahn Haltestelle, bei der ich damals auf dem Weg nach Hause immer ausgestiegen bin, heißt Zieglergasse und nun lebe ich im Stadtteil Ziegelhausen. Die Hausnummer in Wien war die 27, was in der Quersumme 9 ergibt, die meine Schicksalszahl ist.


An Zufälle glaube ich einfach nicht mehr. Diese Verbindungen, die ich sehe, sind weder lebensverändernd, noch weltbewegend. Sie sind schlichtweg eine schöne Bestätigung für mich und zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Denn das ist für mich der ganze Sinn dahinter, die Punkte miteinander zu verbinden.


In Wien habe ich es mir erlaubt ganz bei mir zu sein, ähnlich wie ich es im Benediktushof erfahren durfte. Es war so wundervoll mich treiben zu lassen und in jedem Augenblick meinem Gefühl zu folgen. Das Wetter hat mich mit kaiserlichem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel verwöhnt, sodass ich viel Zeit damit verbracht habe in Parks und Gärten zu entspannen und die Atmosphäre zu genießen.


Einmal bin ich durchs Zentrum gelaufen, den sogenannten ersten Bezirk. Überall so viele Geschäfte, so viel Konsum. Eigentlich überall, auch in den anderen Bezirken, aber da war es geballt, weil hier auch die meisten Touristen unterwegs sind.

Einerseits finde ich es toll zu sehen, was es alles gibt. Andererseits finde ich, dass es zu viel unnötigen Konsum gibt. Billige Produkte, hergestellt in Masse, die am Ende zu Müll werden. Wobei es da auch sehr viel hübsche Sachen gibt, keine Frage. Trotzdem finde ich, dass all dieser Konsum ein Wahnsinn ist. Allerdings ist dieses Thema ein Fass ohne Boden, daher möchte ich abschließend nur dazu sagen, dass mein Beitrag zur Umwelt diesbezüglich so ausgesehen hat, dass ich mir keine Anubis-Statue made in China im Kunsthistorischen Museum mitgenommen habe, sondern ein Buch Altägyptischer Zaubersprüche, Papier lässt sich wunderbar recyceln ;)


Im Kunsthistorischen Museum (KHM) habe ich mir ausschließlich die ägyptische Sammlung angeschaut und viiiiiiiiel Zeit dort verbracht! Mein Zugang zu dieser vergangenen Kultur ist in erster Linie spiritueller, übersinnlicher Natur, doch schließt das für mich den wissenschaftlichen Aspekt nicht aus. Hier im Video siehst du den ersten Saal der ägyptischen Sammlung:

Am letzten Tag hat das Universum mich in das Papyrusmuseum der Nationalbibliothek geführt. Die Nationalbibliothek ist weltbekannt, vor allem für ihren Prunksaal, den ich während meiner drei Jahre in Wien besichtigt habe. Darüber hinaus habe ich oft die Nationalbibliothek genutzt, für die Recherche meiner Magisterarbeit. Dass es dort auch ein Papyrusmuseum gab, war mir völlig entfallen! Ich bin an der Bib vorbei gelaufen und mich selbst noch gewundert, warum ich diese Strecke gewählt hatte, denn Sinn machte es nicht. Das war mein Verstand, der sich gemeldet hatte, während gleichzeitig meine Intuition am Steuer saß und meine Schritte und meinen Blick gelenkt hat, genau auf das Schild "Papyrusmuseum", sonst wäre mir das völlig entgangen!


Das Papyrusmuseum wird mir jetzt ewig in Erinnerung bleiben. Nicht wegen der Papyri selbst, denn für mich waren nur die beiden Totenbücher von Interesse, die dort zu sehen sind. Allerdings sind diese hervorragend digital aufgearbeitet und man kann sich an einem Bildschirm unglaublich in die Tiefe dieser beiden Papyri einlesen. Außerdem ist das Museum recht interaktiv gestaltet. So gibt es einen Nebenraum mit einer Wand, an der Abbildungen aus diversen Papyri als Relief an der Wand angebracht sind. Auf dem Boden war ein Behälter mit Papier und Kreiden. Beim näheren Hinschauen, sah ich, dass ein paar Farbflecken auf manchen Reliefs waren... Was hat mein inneres Kind sich da gefreut!! xD

Klar, die erwachsene Frau in mir hat sich für einen Augenblick schon gedacht, dass das etwas kindisch ist, aber am Ende war es mir Wurscht! Es waren eh kaum Besucher da, in dem Raum war gerade niemand, also hab ich zu Papier und Kreide gegriffen und mit Osiris (blau) begonnen. Ich war gerade zu einem drittel fertig, als ich merkte, dass der Aufseher neben in die Hocke ging (das Relief war relativ weit unten, weil kinderfreundlich und so, war mir egal, mein inneres Kind saß am Steuer, also optimal x))... er sagte nichts, aber ich war doch etwas verunsichert und hab gefragt, ob ich das denn nicht dürfte... Total nett antwortete er, dass er mich gar nicht stören wollte, sondern nur schauen, was ich denn da mache, weil das so gut wie niemand sonst täte. Meine Antwort war darauf, dass ich glaubte, dass das daran läge, dass es halt schon kindisch wirke und die meisten Erwachsenen das deswegen nicht machen würden, aber ich hätte ein inneres Kind, das gern spielt und jetzt so richtig Lust hat die Bilder abzupausen! Da hat er gelacht und mir noch viel Spaß gewünscht. Den ich auch hatte und obendrauf noch ein tolles Andenken an das Museum und meinen Besuch in Wien. Bin ernsthaft am Überlegen mir Thoth (rot) und Osiris einzurahmen. Ich finde, die sind super geworden!


Rückblickend frage ich mich ja schon, was mich da geritten hat, das dem Herrn so offen zu sagen xD Bereuen tue ich nichts! Vor allem nicht meinem Drang nach Spiel und Spaß nachgegeben zu haben.


Das war mal wieder eine schöne Erinnerung daran, das Leben nicht immer so ernst zu nehmen, vor allem mich selbst nicht. Mir statt dessen erlauben in die Leichtigkeit zu kommen. Und genau das will ich im Hinterkopf behalten für die kommenden Monate, in denen die Tage nun immer kürzer werden und die Dunkelheit mir oft die Laune trübt.


Was war das für eine herrliche Urlaubszeit! Ich bin voller Dankbarkeit und bereit zurück zur Arbeit zu gehen.


Wie war dein Sommer? Wo befindest du dich auf deinem spirituellen Weg? Erzähl es mir gern in den Kommentaren, oder schreib mir eine Nachricht. Es würde mich sehr freuen von dir zu hören!


Deine Mandy von Gaia's Healing


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