• Mandy

Meditation

Aktualisiert: 15. Juni 2020

English Version below


Wer sich mit höheren Ebenen und Spiritualität befasst kommt um das Thema Meditation kaum herum, denn es ist die Grundlage um in die Stille zu kommen, in der wir das empfangen können, was die Quelle (oder wie immer ihr es nennt) mit uns teilen möchte.


Meditation befähigt uns dazu tiefer in uns zu gehen, damit wir uns für höhere Ebenen und Dimensionen öffnen können. Wenn wir meditieren, lassen wir den Alltag hinter uns. Wir versuchen zu fühlen, wirklich zu spüren und uns dessen bewusst zu werden was in uns ist.


Für viele ist das Ziel in einen Zustand reiner Harmonie zu gelangen, manche streben sogar nach Erleuchtung.


Für mich ist Erleuchtung in diesem Leben nicht das Ziel. Reiner Friede und Harmonie bis hin zu dem Grad, an dem es dann nichts mehr gibt? Kein Wollen, kein Müssen? Wenn ich meditiere gibt es vielleicht hier und da mal ein bis zwei Sekunden in denen mir rein gar nichts durch den Kopf geht.


Warum trotzdem meditieren?


Meditation hilft Angstzustände und Stress zu reduzieren, baut innere Stärke auf und somit auch das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Es hilft ruhig zu bleiben und einen kühlen Kopf zu bewahren, auch wenn es mal stressig wird.


Durch regelmäßige Meditation werdet ihr merken, dass ihr euch besser konzentrieren könnt und es wird euch leichter fallen achtsam und im Moment präsent zu sein. Das Leben gewinnt an Qualität.


Finde deine Meditation


Beim Wort "Meditation" denken viele sofort an absolute Stille und Lotussitz in militant aufrechter Haltung. Das kann man so praktizieren, muss man aber nicht.


Wie wäre es denn langsam einzusteigen? Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, dass es keinen Grund und keine Entschuldigung gibt es nicht zumindest zu versuchen.


Vor allem am Anfang sind geführte Meditation ideal, selbst wenn man mit weniger als fünf Minuten beginnt. Drei Minuten Meditation am Tag sind besser als gar nicht! Einen Tag ausgesetzt, oder vielleicht auch zwei? Okay, aber steig danach wieder ein. Kein Problem.


Wichtig ist eine Form der Meditation zu finden, mit der man sich wohl fühlt. Bei geführten Meditationen ist die Stimme des Sprechers wichtig und muss angenehm sein. Bei Hintergrundmusik mag ich persönlich keine plätschernden Geräusche und Vögel dürfen nicht zu schrill klingen.


Wie oft ich die App Insight Timer jetzt schon empfohlen habe, kann ich nicht sagen, aber für mich war und ist sie eine große Hilfe beim Meditieren. Es gibt dort gratis hunderttausende von Meditationen (das meiste in Englisch), ihr könnt euch eure ganz indivudellen timer stellen, mit Glocken und Hintergrundmusik die ihr festlegen könnt. So viel Auswahl, dass es manchmal fast zu viel ist und dann setze ich mich am liebsten hin, ohne timer und atme einfach nur.